“Grüner Heinrich” wechselt zum Deutschen Ärzteverlag

Erscheinen ab 2017 im gleichen Verlag: Das Deutsche Tierärzteblatt und das Deutsche Ärzteblatt. (Fotos/Montage: WiSiTiA aw/ha/jh

Der „Grüne Heinrich“, das Kammerblatt der deutschen Tierärzteschaft wechselt den Verlag: Ab Januar 2017 erscheint das „Deutsche Tierärzteblatt“ im Deutschen Ärzteverlag.

(jh) – Das Präsidium der Bundestierärztekammer (BTK) hat entschieden: Nach 42 Jahren wird der Verlagsvertrag mit der Schlüterschen Verlagsgesellschaft (Hannover) nicht fortgesetzt. Nach einer Angebotssichtung hat die BTK den Auftrag zum 1.1.2017 an den in Köln ansässigen Deutschen Ärzteverlag vergeben. Der gehört zu je 50 Prozent der Bundesärzte- und Bundeszahnärztekammer.
Dort erscheinen dann künftig alle Kammerblätter der großen medizinischen Standesvertretungen:

Mit einer Auflage von knapp 40.000 ist der „Grüne Heinrich“ im Vergleich zum Deutschen Ärzteblatt  (Auflage rd. 354.000) oder den Zahnärztlichen Mitteilungen (rd. 90.200) ein eher kleines Medium. Der Vertrag gilt zunächst für drei Jahre.

Neu: Ab 2017 wird es auf Titelseite auch keine Anzeige mehr geben, sondern stattdessen Inhalte in den Focus rücken. Und auch ein neues Online-Konzept ist Vorbereitung.

Nachtrag (18.4.2016): Die redaktionelle Verantwortung für die Inhalte bleibt – wie auch bisher – bei der Bundestierärztekammer. Chefredakteurin ist Dr. Susanne Platt.

Teilen
Über den Autor

Jörg Held

Jörg Held (jh) ist Journalist, Kommunikationswirt und Redaktionsberater mit 30 Jahren Berufserfahrung. Seit 2007 auch im Bereich Tiermedizin unterwegs, davon 5 Jahre als Redaktionsleiter der VETimpulse. Auch bei wir-sind-tierarzt.de leitet er die Redaktion und ist schwerpunktmäßig für berufspolitische Themen und die Nachrichten verantwortlich. Kontakt: joerg.held(at)wir-sind-tierarzt.de
Web Design MymensinghPremium WordPress ThemesWeb Development

Wildtiere: Hilfe kann auch Leid bedeuten

9. März 20169. März 2016
Ein Faltblatt gibt Tipps zum Umgang mit Wildtieren. (©Landestierschutzbeauftragte Hessen / Erni/Fotolia.com)„Wildtiere brauchen in den aller seltensten Fällen menschliche Hilfe," sagt die Landestierschutzbeauftragte Hessen. Was tun kann, wer ein Wildtier findet – oder aber auch besser lassen sollte – erklärt ein Flyer, den Dr. Madeleine Martin zusammen mit der Landestierärztekammer Hessen herausgegeben hat. (mehr …)