Erster Reptilien- und Amphibien-Atlas online

Alpensalamander (Foto: © U. Schulte / Feldherpetologie.deAlpensalamander (Foto: © U. Schulte / Feldherpetologie.de

Wo der Alpensalamander lebt, dürfte klar sein. Aber wo gibt es noch Aspisvipern oder Knoblauchkröten? Das zeigt ein Online-Atlas, den das Bundesamt für Naturschutz (BfN) zusammen mit 32 Projektpartnern erstellt hat. Ein einzigartiges Nachschlage-Tool für Neugierige und Experten.

Verbreitungskarte Kreuzotter (© Onlineatlas Feldherpetologie – BfN/DGHT e.V.)

Verbreitungskarte Kreuzotter (© Onlineatlas Feldherpetologie – BfN/DGHT e.V.)

(jh) – Der Online-Atlas bietet einen aktuellen bundesweiten Überblick zur Verbreitung der Amphibien und Reptilien in Deutschland. Nur die Standorte naturschutzfachlich besonders sensibler Arten werden nicht angezeigt, um sie zu schützen.
Aber für 33 Arten von Reptilien und Amphibien zeigt die Karte die Verbreitungsgebiete – und  ein “Steckbrief” infomiert über die jeweiligen Besonderheiten.

Datenbasis für Experten

Für Experten ist der Online-Atlas mit seinen auf 600.000 Datensätzen basierenden Inhalten “eine umfassende und wichtige Datenbasis, mit der Artenhilfsmaßnahmen gezielt entwickelt und durchgeführt werden können” sagt das BfN.
Der Online-Atlas ist erreichbar unter www.feldherpetologie.de/atlas.

Tip zur nebenstehenden Karte: Wie man als Tierarzt giftige Kreuzotterbisse behandelt, haben wir hier beschrieben.

Quelle:
Pressmeldung des Bundesamtes für Naturschutz (27.8.2015)
Beitragsbild: Alpensalamander (Foto: © U. Schulte / Feldherpetologie.de

Teilen
Über den Autor

Redaktion wir-sind-tierarzt.de

Unter dem Autorennamen "Redaktion wir-sind-tierarzt.de" veröffentlichen wir überwiegend kurze/aktuelle Nachrichten, die im Redaktionsalltag entstehen. Ein Namenskürzel am Textanfang weist ggf. näher auf den zuständigen Redakteur hin: jh – Jörg Held / hh - Henrik Hofmann / aw – Annegret Wagner Kontakt zur Redaktion: zentrale(at)wir-sind-tierarzt.de
Web Design MymensinghPremium WordPress ThemesWeb Development

Wildtiere: Hilfe kann auch Leid bedeuten

9. März 20169. März 2016
Ein Faltblatt gibt Tipps zum Umgang mit Wildtieren. (©Landestierschutzbeauftragte Hessen / Erni/Fotolia.com)„Wildtiere brauchen in den aller seltensten Fällen menschliche Hilfe," sagt die Landestierschutzbeauftragte Hessen. Was tun kann, wer ein Wildtier findet – oder aber auch besser lassen sollte – erklärt ein Flyer, den Dr. Madeleine Martin zusammen mit der Landestierärztekammer Hessen herausgegeben hat. (mehr …)