Mehr Geld für Tierärzte in der amtlichen Fleischbeschau

Schlachtbefund: Nierenzysten bei einem Bullen. (Foto: © WiSiTiA/Henrik Hofmann)
Rückwirkend zum 1. März 2018 erhalten Tierärzte, die in der amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung (SFU) beschäftigt sind, mehr Geld. Das ergibt sich aus dem Tarifabschluss im öffentlichen Dienst.

(bpt/PM) – Mit dem Tarifabschluss, der für den öffentlichen Dienst im April erzielt wurde,  erhöht sich auch die Bezahlung erhöht sich das Entgelt, der in der amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung (SFU) beschäftigten Tierärztinnen und Tierärzte. Das meldet der Bundesverband der praktizierender Tierärzte.

3 Prozent mehr für 2018 und 2019

Die ver.di-Einigung mit den Arbeitgebern (VKA, ohne Bremen, Hamburg und Saarland) betrifft auch den Tarifvertrag-Fleischuntersuchung (kommunaler Teil). Demnach erhöhen sich die Stundenentgelte (§ 7 Absatz 2 Satz 1 Buchstabe a bis d) wie folgt:

  • ab dem 1. März um 3,19 Prozent
  • ab dem 1. April 2019 um 3,09 Prozent
  • ab 1. März 2020 um 1,06 Prozent

Auch die weiteren Entgeltbestandteile steigen zu diesen Terminem um die entsprechenden Prozentsätze (nachzulesen im Einigungspapier/Seite 10).

In der ver.di Tarifkommission Fleisch vertritt der bpt die amtlichen Tierärztinnen und Tierärzte. Seit der Tarifrunde 2007 ist der TV-Fleischuntersuchung an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) gekoppelt.

Quelle:
Meldung des bpt (25.4.2018)

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