PMSG raus aus der Sauenhaltung? Fakten zur Debatte

In Südamerika sollen weiter Stuten für die Gewinnung des Hormons PMSG gequält werden, berichten Tierschützer. Die Pharmahersteller wiederum sagen, ihre Lieferanten seien überprüft, die Zustände abgestellt. (Screenshot: © MDR)

„PMSG muss raus aus der Sauenhaltung“. Das Hormon zur Brunstsynchronisation bei Sauen wurde zum Teil unter tierschutzwidrigen Produktionsbedingungen in Südamerika gewonnen. An den Medienberichten darüber entzündet sich eine politische Grundsatzdebatte über den Hormoneinsatz in der Ferkelzucht. wir-sind-tierarzt.de de hat noch einmal Fakten und Hintergründe zur Debatte zusammengestellt – und kommentiert.

von Jörg Held und Annegret Wagner

Seit über zwei Jahren kritisieren Tierschützer die Produktionsbedingungen von PMSG (Pregnant Mare Serum Gonadotropin – Berichte auf wir-sind-tierarzt.de hier). Der Grund: Das in der Fachliteratur eCG (equine Chorionic Gonadotropin) genannte Hormon wird aus dem Blut trächtiger Stuten gewonnen – teilweise unter katastrophalen Bedingungen in Südamerika. Der Einsatz erfolgt dann weltweit zur Stimulation und Synchronisation des Brunstzyklus insbesondere bei Schweinen, aber auch bei (kleinen) Wiederkäuern.

Tierschutzwidrige Produktionsbedingungen

Auf einigen Pferdefarmen in Südamerika, die auch Wirkstoff für den europäischen Markt geliefert haben sollen, hat es nach Recherchen von Tierschützern gravierende Tierschutzverstöße bei Haltung und Behandlung der Spenderstuten gegebenOb sich seit 2015 – als die Vorwürfe erstmals erhoben wurden – die Behandlung der Stuten verbessert hat, ist strittig. In Deutschland aktive Pharmahersteller betonen, dass sie ihre Lieferanten überprüft und keine Verstöße festgestellt hätten. Der MDR berichtet mit Videoaufnahmen der Animal Welfare Foundation im Juli aber erneut von aktuellen Verstößen aus Uruguay. Ob von der/den im Bild gezeigten Farm(en) allerdings Rohstoffe für die PMSG/eCG-Produktion nach Deutschland geliefert werden, ist nicht belegt.

In Südamerika sollen weiter Stuten für die Gewinnung des Hormons PMSG gequält werden, berichten Tierschützer. Die Pharmahersteller wiederum sagen, ihre Lieferanten seien überprüft, die Zustände abgestellt. (Screenshot: © MDR – Klick auf Foto führt zum Video)

Deutsche Tierärzte reagieren nicht?

In Deutschland würden Tierärzte, Landwirtschaftsverbände und die Politik auf die Enthüllungen der Tierschützer nur zögerlich reagieren, wirft das ARD-Magazin FAKT in einem weiteren Beitrag ebenfalls im Juli 2017 den Verbänden vor. In der Schweiz handele man konsequenter.
Dort haben – so hält es ein Parlamentsbericht aus September 2016 fest – die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST), die Schweizerische Vereinigung für Schweinemedizin und der Schweinzüchterverband Suisseporcs ihren Mitgliedern ausdrücklich empfohlen, PMSG-haltige Medikamente so lange nicht einzusetzen, bis die Produktionsbedingungen in Südamerika von unabhängigen Expertenüberprüft worden seien. Der PMSG-Einsatz sei in der Schweiz um 80 Prozent zurückgegangen.
Eine solche eindeutige Empfehlung auf das Medikament zu verzichten, gibt es in Deutschland von keinem Verband.
Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) betonte 2016 in einer Stellungnahme: „Solche Methoden im Zusammenhang mit der Gewinnung von eCG (PMSG) auf Pferdefarmen in Südamerika sind aus tierschutzrechtlicher und ethischer Sicht nicht tolerierbar. Tierärzte müssen sich darauf verlassen können, dass deutsche Pharmafirmen ihre Produkte auch nach deutschen Tierschutzregeln produzieren“ (PDF-Download der kompletten Stellungnahme hier).
Auch aus Deutschland wird nach Informationen der Bundestierärztekammer ein Rückgang des PMSG-Einsatzes beschrieben. Wirklich belastbare Prozentzahlen liegen wir-sind-tierarzt.de aber nicht vor.

Der Einsatz des Hormons PMSG in der deutschen Sauenhaltung habe tierquälerische Folgen, berichtet der MDR: Durch Superovulationen zu viel geborene Ferkel würden getötet. (Screenshot: © MDR – Klick auf Foto führt zum Video)

Was tun die Hersteller?

In verschiedenen TV/Zeitungsberichten (siehe Quellen unten) werden namentlich die Pharmafirmen MSD und IDT angegriffen, weil sie PMSG in Deutschland vertreiben. Sie haben seit 2015 reagiert und nach eigenen Angaben ihre Lieferanten überprüft.
MSD gibt an, seit Anfang 2017 keinen PMSG-Rohstoff mehr aus Südamerika zu beziehen (aktuell im Juli 2017 hier) und stattdessen nach hiesigen Tierschutzvorgaben in Europa zu produzieren (ausführlich hat das Unternehmen dem ARD-Magazin-Fakt hier geantwortet).
IDT erklärt in einer Stellungnahme (PDF-Download) – die die ARD-Berichte nicht aufgreifen – man habe nach den ersten Berichten 2015 mit eigenen Audits umgehend und umfassend die Situation vor Ort untersucht. IDT habe bei den Kontrollen keine Verfehlungen gegen das Tierwohl feststellen können. Dennoch seien mittels der Auditberichte den Farmen umfangreiche Maßnahmen auferlegt worden, die der dauerhaften Sicherstellung des Tierwohls dienen. „IDT überwacht deren Abarbeitung“. Zusätzlich sollen Vertragsergänzung zum Thema „Animal Welfare“ bei der Blutgewinnung Tierschutzstandards und eine tiergerechte Haltung sicherstellen. „Bei Nicht-Einhaltung der Standards folgen schwerwiegende wirtschaftliche Sanktionen.“ Die Lieferanten würden künftig verpflichtet, weitere unangekündigte Audits durch Tierärzte des Unternehmens zuzulassen. Auch IDT arbeite am Aufbau alternativer Bezugsquellen im europäischen Wirtschaftsraum und in Deutschland.

Rechtslage – was kann der Staat tun?

Rechtlich könne der deutsche Staat keinen Einfluß auf die Produktionsbedingungen in Südamerika nehmen, erklärt die Bundesregierung. Argentinien und Uruguay – die Länder in denen die Tierschützer die tierquälerischen „Blutfarmen“ verortet haben – sind souveräne Staaten, denen man keine Vorschriften machen kann.
Deutschland könne auch die europäische Zulassung eines Medikamentes nicht widerrufen, weil Vorstoffe eventuell im Ausland unter tierschutzwidrigen Umständen hergestellt wurden. Das deutsche Arzneimittelgesetzt enthält für die Zulassung eines (Tier-)Arzneimittels keine tierschutzrelevanten Regelungen, schreibt der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages in einer Ausarbeitung zu den zugelassenen PMSG-Medikamenten.
Weil es rechtlich somit praktisch keine Eingriffsmöglichkeiten gibt, fordern Tierschützer und auch der Grüne Bundestagsabgeordnete Friedrich Ostendorff die Tierhalter, insbesondere in der Schweinezucht, zum Handeln auf: „PMSG muss raus aus der Sauenhaltung“. Tierärzte und Tierhalter sollen auf den PMSG-Einsatz verzichten und so die Nachfrage minimieren. Die Hersteller wiederum sollten auf Produktionsbedingungen ihrer Lieferanten Einfluß nehmen.

Warum wird PMSG/eCG überhaupt eingesetzt?

Die Anwendung von Hormonen  in der Sauenhaltung– so listet es auch Bundesregierung in einer Antwort auf eine Anfrage von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN auf – soll folgendes erreichen:

  • Die Arbeitsabläufe in Ferkelzuchtbetrieben sollen planbarer und strukturierter werden, indem Abferkeln, Absetzen und Besamung bei möglichst allen Tieren einer Gruppe gleichzeitig erfolgen können.
  • Eine solche Parallelität und auch ausreichende Gruppengrößen sind wichtig für die Hygiene und Tiergesundheit in der Mast.
  • Zum einen verlangen die Mastbetriebe möglichst ausreichend große Ferkelpartien aus einer Herkunft: Die Mäster wollen möglichst keine Ferkel aus Mischherkünfte einstallen, da hier ein Austausch von Krankheitserregern erfolgt (Kindergarteneffekt).
  • Zum anderen werden Mastschweine im sogenannten Rein-Raus-Verfahren gehalten: Ein Stall soll möglichst in einem Zug belegt und mit dem Verkauf wieder leer geräumt werden können, denn dann lässt er sich effektiv und komplett vor dem nächsten Durchgang reinigen und desinfizieren.
  • Eine gute Hygiene ist eine wesentliche Voraussetzung für eine bessere Tiergesundheit. Konsequente Rein/Raus-Verfahren senken das Infektionsrisiko und den Therapiebedarf (Antibiotikaeinsatz) deutlich.
    Als Königsweg in Sachen Hygiene/Tiergesundheit gelten inzwischen „geschlossene Systeme“, bei denen Ferkelnachzucht und Mast innerhalb eines Betriebes erfolgen.
  • PMSG wird zur Brunstsynchronisation bei klein- bis mittelständischen Ferkelerzeugern eingesetzt. Große Sauenhalter könnten aufgrund ihrer Tierzahlen weit eher synchrone Abferkelgruppem bilden.
  • Eine weitgehende Synchronisation des Sexualzyklus gilt auch als elementare Voraussetzung für die Umsetzung einer tierschutzgerechten Gruppenhaltung, die von Tierschützern gefordert wird. Dadurch lasse sich die Zusammensetzung der einzelnen Sauengruppen stabil halten, was Stress und Verletzungen durch wiederkehrende Rangordnungskämpfe deutlich reduziert.
  • Ein – inzwischen allerdings zunehmend kritisierter (siehe auch Kommentar am Textende) – Effekt von PMSG-Behandlungen, ist eine Stimulation der Follikel (Superovulation). Das führt in der Regel zu mehr Ferkeln bei einem Wurf.
  • Darüber hinaus kann PMSG zur Pubertätsauslösung eingesetzt werden, also zur Stimulation der ersten Brunst, während alle anderen Hormonpräparate erst bei zuchtreifen Tieren verwendet werden dürfen.

Wie oft werden/wurden Hormone tatsächlich eingesetzt?

Berechnungsweg für die in Deutschland eingesetzte PMSG-Menge. (Quelle: Bundesregierung)

In welchem Umfang PMSG/eCG in Deutschland überhaupt eingesetzt wird, hat die Bundesregierung errechnen lassen: Demnach wurden zwischen dem 1. Februar 2013 und dem 31. Januar 2016 schätzungsweise rund 3,8 Millionen Dosen zur Behandlung von Sauen verkauft – also fast 1,3 Millionen Dosen je Jahr.
Insgesamt gab es im Jahr 2016 rund 1,9 Millionen Zuchtsauen in Deutschland. Die Zahl ist rückläufig. Da der Hormoneinsatz eine grundsätzliche Managemententscheidung ist, kann man annehmen, dass manche Betriebe stets mit PMSG arbeiten, andere dagegen gar nicht. Somit ist es wahrscheinlich, dass Betriebe, die PMSG einsetzen, eine Sau zwei Mal pro Jahr behandeln. Das bedeutet rechnerisch (1,3 Mio Dosen geteilt durch 2), dass etwa ein Drittel der deutschen Sauen (650.000 von 1,9 Millionen) vor der Besamung mit PMSG behandelt werden.
Geschätzt auch etwas über 30 Prozent der Jungsauen erhalten vor der ersten Besamung eine Behandlung mit mehreren Hormonen. Dazu gehört die PMSG-Alternative Altrenogest über 15 bis 18 Tage per os. Dieses Hormon hat viele Nachteile, so kann eine Unterdosierung bei Sauen zur Bildung von Ovarialzysten führen. Darüber hinaus darf es nicht in Gewässer gelangen, weil es eine Gefahr für Fische und andere Wasserorganismen darstellt.
Im Anschluss an die Altrenogest-Gabe erhalten die Sauen dann in der Regel einmalig PMSG, um den richtigen Besamungszeitpunkt ohne regelmäßige Duldungskontrolle zu kennen.
Für PMSG gibt es dagegen keine Umweltauflagen und durch seine lange Halbwertszeit von rund 16,4 Stunden reicht eine einmalige Injektion zur Stimulation der Brunst aus. Darüber hinaus kann PMSG zur Pubertätsauslösung eingesetzt werden, also zur Stimulation der ersten Brunst, während alle anderen Präparate erst bei zuchtreifen Tieren verwendet werden dürfen.

Welche Alternativen zu PMSG/eCG gibt es?

PMSG selbst kann bisher nicht synthetisch hergestellt werden. Es gibt aber derzeit erste Überlegungen, PMSG mit Hilfe gentechnischer Methoden zu gewinnen. Sollten diese Verfahren zur Praxisreife weiterentwickelt werden, würde sich eine Gewinnung von PMSG aus Pferdeblut erübrigen.
Als synthetisch hergestellte und auf dem Markt verfügbare Alternativen zu PMSG nennt das Bundeslandwirtschaftsministerium sechs zugelassene Wirkstoffe: Cloprostenol (- Natrium), Altrenogest, Buserelinacatat, Dinoprost-Trometamol, Gonadorelin und Luprostiol.
Ganz so umfangreich ist die Liste der Alternativen zu PMSG in praxi allerdings nicht. Luprostiol und Cloprostenol (- Natrium) sind nur zur Geburtseinleitung zugelassen. Dinoprost-Tromethamin-Präparate gibt es in Deutschland nicht. Es bleiben also die drei Wirkstoffe:

  • Altrenogest, zugelassen zur Brunstsynchronisation von Jungsauen,
  • Buserelinacatat zur Ovulationseinleitung nach Östrussynchronisation mit Altrenogest
  • und Gonadorelin zur Ovulationsinduktion und Ovulationssynchronisation.

Im Bericht nicht erwähnt wurde der Wirkstoff hCG (humanes Choriongonadotropin), der bei Sauen ebenfalls eine Ovulation auslöst, allerdings nicht ausschließlich synthetisch hergestellt wird.

wir-sind-tierarzt.de meint: „Probleme ehrlich diskutieren“ 

(jh/aw) – Die aktuelle PMSG-Debatte vermischt wieder einmal emotional zwei „Problemfelder“, die eigentlich getrennt diskutiert und entschieden werden müssen.
Tierschützer versuchen aber, die berechtigte Kritik am tierquälerischen Umgang mit Pferden bei der PMSG-Gewinnung in Südamerika als Brechstange zu nutzen, um den Hormoneinsatz in der Sauenhaltung in Deutschland generell auszuhebeln.

A) Die Produktionsbedingungen des Hormons PMSG/eECG.
Die in den Tierschützer-Videos gezeigte Tierqual der Pferde in Südamerika ist völlig inakzeptabel. Dies haben nicht nur die Tierärzte deutlich formuliert. Das ist gesellschaftlicher Konsens.
Hier sind die Hersteller in der Pflicht. Durch nachprüfbare Vereinbarungen mit ihren Lieferanten müssen sie sicherstellen, dass die Tierqual beendet ist. Sie müssen garantieren, dass das für PMSG-Produkte in der Tier – und Humanmedizin notwendige Blutplasma von Stuten unter Bedingungen gewonnen wird, die deutschen Tierschutzstandards entsprechen. Sie haben das auch zugesagt und bestätigt.
Gleichzeitig sollten sie die Entwicklung alternativer, synthetischer Produktionsverfahren 
forcieren.

B) Die Behandlung von Sauen mit Hormonen zur Brunstsynchronisation
Hier zeigen sich wieder einmal die für die moderne Landwirtschaft typischen Zielkonflikte.
Es gibt eine Reihe von – gerade unter Tierschutzaspekten – sinnvollen Gründen für einen Hormoneinsatz in der Sauenhaltung: Bessere Hygiene, bessere Tiergesundheit, geringerer Antibiotikaeinsatz, tiergerechtere Gruppenhaltung und auch Arbeitserleichterungen für die Tierhalter.
Dem stehen Indikationen gegenüber, die nicht mehr zeitgemäß sind. Superovulationen etwa, die eine höhere Zahl von Ferkeln pro Wurf ermöglichen, gehören dazu. Inzwischen hat die Zucht so hohen Fruchtbarkeitsraten bei Sauen erreicht, dass dem eigentlich nicht mehr nachgeholfen werden muss. Im Gegenteil: Es gibt Sauenhalter, die ihre Genetik bereits wieder umstellen. Sie wollen wieder weniger Ferkel pro Sau erzeugen, die dafür dann aber  in der Aufzucht robuster sind.
Auch darf man stark anzweifeln, dass eine künstlich vorgezogene Pubertätsauslösung über Hormone tatsächlich wünschenswert ist. Schließlich sind ausgewachsene Tiere mit einem Mindestgewicht von 130 Kilogramm und eine gute Körperkondition mit entsprechender Rückenspeckdicke (über 18 Millimeter) wichtige Voraussetzungen für einen gute Fruchtbarkeit und einen erfolgreichen Trächtigkeitsverlauf.
Diese Debatte über die Vor- und Nachteile von Hormonbehandlungen müssen Politik, Tierhalter und auch Tierärzte offen und ehrlich führen – und die positiven wie negativen Auswirkungen klar benennen.
PMSG werde zur Brunstsynchronisation primär von klein- bis mittelständischen Ferkelerzeugern eingesetzt, schreibt ein Hersteller. Umgekehrt können größere Sauenhalter deutlich eher auf Hormone verzichten, weil sie die nötigen Tierzahlen haben, um auf  „natürlichem“ Weg 
synchrone Gruppen zusammenzustellen.
Die Brunstsynchronisation von zugekauften Jungsauen wiederum liesse sich auch ohne Hormonbehandlungen erreichen. Das ist aber mit mehr Personalaufwand und damit Kosten für den Landwirt verbunden (Umstallen, Eberkontakte, etc.).
Die Folgen von Verboten und Auflagen für die Sauenhalter (Stichworte: Verbot der „
betäubungslosen Ferkelkastration“ oder der „Kastenstandhaltung“) haben Konsequenzen, die diese Grafik aufzeigt. Es sind vor allem die kleinen Betriebe, die in Deutschland aufgeben. Auch das muss man benennen.

Strukturwandel in der Sauenhaltung: Immer weniger Betriebe halten immer mehr Schweine. (Grafik: © ISN)

Quellen/Hintergrundinformationen:
Zulassungen von PMSG-Wirkstoffen – Ausarbeitung Wissenschaftlicher Dienst des Bundestages (PDF-Download)
PMSG – Antwort der Bundesregierung auf kleine Anfrage der Grünen (Mai 2017 – PDF-Download)
PMSG – Parlamentsbericht Schweiz 2016

Medienberichte:
TV-Bericht Sendung „Kassensturz“/Schweiz – dieser Bericht aus 2015 war der Auslöser für die nachfolgende Berichterstattung in Deutschland
ARD/MDR-FAKT-Berichterstattung:
MDR-Investigativ: Webseite zur Sendung vom 4.7.2017
MDR Manuskript der Sendung vom 4.7.2017 (PDF-Download)
MDR-Bericht: Verbände reagieren zögerlich (Juli 2017)

Positionen der Tierschützer
PMSG-Dossier Animal Welfare Foundation (AWF/Schweiz)
PMSG-Übersichtswebseite Animal Welfare Foundation/Tierschutzbund Zürich
„Einsatzberichte“ der AWF auf Blutfarmen

PMSG-Dossier Albert-Schweitzer Stiftung

Stellungnahmen von Pharmafirmen:
IDT-Antwort zum Umgang des Unternehmens mit den Vorwürfen
(PDF-Download)
MSD-Webseite – Kurzstellungnahme zu PMSG
MSD-Antwort an das ARD-Magazin-Fakt

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